Ich gehe, nehme meine Tasche, schließe das Tor
tschüss blaue Briefkästen auf der hohlen Straß
tschüss gelber Ginster mit deinem bezaubernden Odor
hier auf der Bank, wo Opa Apfel immer saß
darüber nachzudenken, was die Sonne sah
auf ihren Reisen über Asien und Afrika
Heut gehe ich, heut gehe ich

Ich fühl den Wind, wo weht er hin?
ich möchte glücklich sein und suche ein Beginn
ich fühl mich stark genug, ich bin nicht bang
herauszufinden, wonach ich verlang


Ich geh damit mein neues Leben beginnen kann
zuerst ein Zimmer finden, einen Job, und dann
werde ich bestimmt wieder wachsen, weil das geht
nicht in diesem Dorf mit endlos dem gleichen Gered'
wo jeder und alles so bleibt wie es ist, wie ein Stein
ich sperre mich nicht in diesem Gefängnis ein
Heut gehe ich, heut gehe ich

Ich fühl den Wind. . .

Wie eine Prüfung, so komisch fühlt es sich an
hier oben auf Opa Apfels Bank, wo ich mich traue
mich zu verabschieden, während ich in die Ferne schaue
nach irgendwo am Horizont den Vorort
das Treiben der Unterhaltung und Freunde, fort und fort
all das Neue, Unbekannte, das wartet, dort
Jetzt gehe ich, jetzt gehe ich

Ich fühl den Wind. . .

Ich fühl den Wind, ich gehe, ich will mehr
niemals oder glücklich komme ich wieder hierher